Miteinander im Verkehr
Sie kennen alle Verkehrsregeln? Sind Sie sicher? Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) wird regelmäßig überarbeitet und dabei ergeben sich auch neue Regelungen.
In der folgenden Broschüre finden Sie Hinweise zu einigen Regeln die vor allem den Radverkehr betreffen, aber auch den Autoverkehr, wo er mit Radverkehr zu tun hat.
Nur wer in Kenntnis der aktuellen Regelungen im Straßenverkehr ist, kann dazu beitragen Konflikte zu entschärfen oder erst gar nicht aufkommen zu lassen. So gelingt ein faires und sicheres Miteinander im Verkehr.
Nachts sind alle Katzen grau…
Wer kennt diese Redewendung nicht?
Die Dunkelheit verwischt die bei Tageslicht klar erkennbaren Unterschiede, unser Sehvermögen baut mit einsetzender Dämmerung stark ab und ist dann dankbar für jeden empfangenen Lichtreiz. Die Beleuchtung von Fahrzeugen ist dementsprechend ein wesentlicher Faktor eines geordneten und sicheren Verkehrsgeschehens. Nur wenn alle Verkehrsteilnehmer sichtbar sind, können bei hereinbrechender Dunkelheit Abstände und Geschwindigkeiten richtig eingeschätzt und somit ausreichend Reaktionszeit für eine sichere Verkehrsabwicklung bewahrt werden.
Folgend finden Sie lichttechnischen Anforderungen für Fahrräder sowie Tipps & Tricks zum sicheren Radfahren in der dunklen Jahreszeit und bei schlechtem Wetter.
Informationsbroschüre "Lass dich mal wieder sehen" - Sicheres Radfahren in der Dunkelheit (PDF)
twist & schaut
Unvermittelt öffnet sich eine Autotür und der herannahende Radfahrer läuft Gefahr zu stürzen: Das ist leider immer noch ein alltägliches Szenario. Rund 45 Prozent der Radfahrer/innen haben bereits Erfahrung mit sogenannten „Dooring“-Unfällen. Dabei gibt es kaum eine andere Unfallursache, die so leicht vermeidbar wäre: Schon Fahrschüler/innen lernen den Schulterblick als Verkehrsverhalten kennen, das weder Zeit noch Kraft kostet und schlicht eine Frage der Gewöhnung ist.
Ein hilfreicher Schulterblick-Trick ist dabei der “Holländische-Griff": Öffnet der Autofahrer/in die Fahrertür mit der rechten statt mit der linken Hand, drehen sich Oberkörper und Kopf automatisch zum Schulterblick und man hat den Radfahrer/in direkt im Blick. Dooring-Unfälle können hierdurch einfacher verhindert werden! Entgegengesetzt kann der „Holländische Griff“ auch vom Beifahrer/in angewandt werden. Und für Kinder gilt, dass sie eine Tür erst nach Aufforderung öffnen sollen.
16 Prozent der Autofahrer machen den Schulterblick selten oder nie!
Helfen Sie mit und verwenden Sie den "Höllandischen Griff", um "Dooring"-Unfälle zu vermeiden.