Stadt Baiersdorf

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Gesunde Gemeinden in einem gesunden Landkreis

Das Modellprojekt „Gesunde Gemeinden in einem gesunden Landkreis“ ist Teil der Gesundheitsinitiative “Gesund.Leben.Bayern” des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit.
Die Stadt Baiersdorf nimmt als eine von fünf Modellgemeinden im Landkreis Erlangen-Höchstadt an diesem Projekt teil.

Ziel der "Gesunden Gemeinde" sind gesundheitsförderliche Lebensbedingungen zu schaffen, Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung zu wecken und Gesundheitsangebote zu entwickeln, die allen Bürgerinnen und Bürger jeder Altersgruppe zugänglich sind.
Des Weiteren sollen die Bürgerbeteiligung und Gemeinschaftsaktionen gefördert, sowie lokale Akteure nach dem Prinzip der Kooperation vernetzt werden. Dahinter steht die Erkenntnis, dass Gesundheit nur dort gelebt wird, wo es gelingt, die unterschiedlichen Alltagsinteressen der Menschen mit ihrem Interesse an Gesundheit in Einklang zu bringen und direkt zu verbinden.

Eine Gesunde Gemeinde/Gesunde Stadt

  • betrachtet Gesundheit als wichtige Aufgabe und nimmt Bedingungen und Ressourcen fĂĽr Gesundheit in Augenschein
  • hat einen Ansprechpartner fĂĽr Gesundheit in der Stadt
  • sieht Gesundheit als Querschnittsaufgabe bei allen Prozessen und Entscheidungen, die sie trifft
  • bezieht alle Beteiligten und Interessierten mit ein (Netzwerkbildung)
  • schafft Transparenz fĂĽr alle
  • zielt bewusst darauf ab, Gesundheit in allen Lebensphasen und Lebenswelten zu erhalten und zu fördern
  • integriert Gesundheit in den Stadtentwicklungsplan
  • entwickelt gesundheitliche Zukunftsperspektiven

Der Schlüssel für Gesundheit liegt in den Lebenswelten der Menschen. Daher gibt es in Baiersdorf keine vorab festgelegten Themen. Vielmehr orientiert wir uns bei der Entwicklung von gesundheitsfördernden Angeboten an den Wünschen und Bedürfnissen der Bevölkerung vor Ort.

Bei regelmäßig stattfindenden Arbeitstreffen werden am „Runden Tisch“ Veranstaltungen aus den Bereichen Bewegung, gesunde Ernährung, psychosoziale Gesundheit sowie Medizin – ausgehend von Ressourcen- und Bedarfsanalysen – geplant und organisiert. Der Gesundheitsbegriff umfasst hierbei nicht nur körperliche, sondern auch seelische, soziale und ökologische Aspekte. Die Bevölkerung als Ganzes sowie verschiedene Zielgruppen von Jung bis Alt sind ebenso im Blickfeld, wie die Veränderung von strukturellen Bedingungen für Gesundheit.

Die Kooperation mit Kindergärten, Schulen, Vereinen und weiteren wichtigen gemeindlichen Institutionen ist ein großes Anliegen des Arbeitskreises. Bereits bestehende Gesundheitsangebote sollen nicht verdrängt, sondern sinnvoll ergänzt werden. Durch die Vernetzung bereits vorhandener Gesundheitsaktivitäten und die Entwicklung neuer Angebote wird das Thema Gesundheit insgesamt gestärkt.

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