Stadt Baiersdorf

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Aktion "Stadtradeln"

Die Stadt Baiersdorf hat sich entschieden im Jahr 2019 an der Aktion Stadtradeln www.stadtradeln.de teilzunehmen. Als fahrradfreundliche Kommune m√∂chten wir das Radeln f√ľr ein gutes Klima vom 13.05.-02.06.2019 unterst√ľtzen. 

STADTRADELN ist eine nach N√ľrnberger Vorbild weiterentwickelte Kampagne des Klima-B√ľndnis, dem gr√∂√üten Netzwerk von St√§dten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem rund 1.700 Mitglieder in 26 L√§ndern Europas angeh√∂ren. Im Rahmen des Wettbewerbs treten Teams z.B. aus KommunalpolitikerInnen, Schulklassen, Vereinen, Unternehmen und B√ľrgerInnen f√ľr Radf√∂rderung, Klimaschutz und Lebensqualit√§t in die Pedale.
Im Zeitraum 13.05.2019 bis 02.06.2019 sollen an 21 aufeinanderfolgenden Tagen m√∂glichst viele Kilometer beruflich und privat CO¬≤-frei mit dem Rad zur√ľckgelegt werden.

Teilnahmebedingungen

1. Wer kann an der Kampagne STADTRADELN teilnehmen?

  • Mitglieder des Kommunalparlaments einer teilnehmenden Kommune
  • B√ľrgerInnen einer teilnehmenden Kommune
  • Alle Personen, die in der teilnehmenden Kommune arbeiten, einem Verein angeh√∂ren oder eine Schule besuchen.

2. Wie kann ich mitmachen?
Anmeldung/Registrierung unter www.stadtradeln.de/baiersdorf. Hier k√∂nnen z. B. Teams gebildet oder sich Teams angeschlossen werden. 

  • Teilnehmende mit Internetzugang registrieren sich mit ihrem Namen und ihrer E-Mail-Adresse f√ľr den Online-Radelkalender (www.stadtradeln.de/radlerbereich). Nach erfolgreicher Registrierung k√∂nnen dann dort die Kilometer eingetragen werden, die automatisch dem Team und der Kommune gutgeschrieben werden.
  • Teilnehmende mit einem Smartphone k√∂nnen √ľber die STADTRADELN-App www.stadtradeln.de/app (f√ľr Android und iOS-Systeme) Kilometer eintragen: Zum einen h√§ndisch (ein Einloggen √ľber das Internet ist dann nicht mehr notwendig) oder noch einfacher via GPS-Funktion, die die exakte Route auff√ľhrt und die zur√ľckgelegten Kilometer berechnet.

3. Welche Kilometer zählen beim STATRADELN und wie werden sie erfasst?
Jeder Kilometer, der innerhalb des 21-t√§gigen Aktionszeitraums vom 13.05.-02.06.2019 beruflich oder privat mit dem Fahrrad zur√ľckgelegt wird, kann gez√§hlt werden. (Rad-)Wettk√§mpfe und Training auf station√§ren Fahrr√§dern (Indoor-, Spinbikes o. √§.) sind dabei ausgeschlossen. Die geradelten Kilometer k√∂nnen z. B. mit einem Kilometerz√§hler, Fahrradcomputer, der STADTRADELN-App oder einem Radroutenplaner ermittelt bzw. gesch√§tzt werden.

4. Wer kontrolliert die geradelten bzw. eingetragenen Kilometer? Kann hier nicht geschummelt werden?
Das STADTRADELN lebt prinzipiell vom Fairplay-Gedanken und der Ehrlichkeit der Radelnden. Zehntausende von Radelnden k√∂nnen und wollen wir nicht kontrollieren. Die lokale Koordination (siehe unten) in der Kommune ist jedoch angehalten nach ‚ÄěAusrei√üern‚Äú zu schauen und ggf. nachzuhaken bzw. nach einer √úberpr√ľfung zu bitten. Auch die ‚Äěsoziale Kontrolle‚Äú unter- und innerhalb der Teams funktioniert gut.
Davon abgesehen ist das eigentliche Ziel der Kampagne, schlichtweg mehr Menschen ‚Äď und hier insbesondere die KommunalpolitikerInnen als Entscheidungstr√§gerInnen in Sachen Radverkehrsf√∂rderung ‚Äď auf das Rad zu bekommen und dieses Thema durch einen Wettbewerb √∂ffentlichkeitswirksamer darstellen und bearbeiten zu k√∂nnen. Gleichzeitig zeigen die Radelnden mit ihrer Teilnahme den Verantwortlichen, wie wichtig ihnen Klimaschutz und Radverkehrsf√∂rderung sind und wie viele schon jetzt mit dem Rad unterwegs sind.

5. Ich fahre schon jeden Tag Fahrrad, warum soll ich trotzdem mitmachen?
Mit Ihrer Teilnahme zeigen Sie auch wie wichtig Ihnen Klimaschutz und Radverkehrsf√∂rderung sind. Je mehr Radelnde beim STADTRADELN mitmachen, umso deutlicher bzw. lauter wird dieses Signal! Den (politischen) Entscheidungstr√§gerInnen wird bewusst(er), wie viele Fahrradfahrende es gibt und wie viele Wege mit dem Rad in der Kommune bereits zur√ľckgelegt werden, so dass diesen Verkehrsteilnehmende auch mehr Raum zugesprochen werden muss. Zudem k√∂nnen nur registrierte STADTRADELN-Teilnehmende die Meldeplattform RADar! (= ein onlinebasiertes B√ľrgerbeteiligungs- und Planungsinstrument des Klima-B√ľndnis. RADar! bietet Kommunalverwaltungen sowie B√ľrgerInnen optimale M√∂glichkeiten, gemeinsam den Fahrradverkehr in ihrer Kommune zu verbessern.) nutzen.

6. Ich fahre kaum/nur kurze Strecken Fahrrad, warum soll ich trotzdem mitmachen?
Jeder Kilometer auf dem Rad ist nahezu zwangsl√§ufig ein Beitrag zum Klimaschutz! Daher z√§hlt jeder Radkilometer und alle Radelnden. Das STADTRADELN ist kein Wettkampf Einzelner, sondern ein gemeinschaftliches Projekt, bei dem alle so viel beitragen, wie sie k√∂nnen und m√∂chten. Vielleicht fahren Sie ja so wenig Fahrrad, weil Sie mit den Bedingungen f√ľr Radfahrende nicht zufrieden sind: Verst√§rken Sie daher durch Ihre Teilnahme das Signal f√ľr mehr Radverkehrsf√∂rderung! Und au√üerdem: Nur die registrierten STADTRADELN-Teilnehmenden k√∂nnen die Meldeplattform RADar! nutzen, um so aktiv f√ľr bessere Radwege zu sorgen!

Zudem: Gerade die Kurzstrecken mit dem Auto haben es in sich ‚Äď hier liegt ein enorm hohes Einsparpotenzial! Auf den ersten Kilometern verbraucht ein kalter Motor bis zu 30 Liter pro 100 Kilometer und der Motorverschlei√ü ist besonders hoch. Sie tun also auch etwas f√ľr die Langlebigkeit Ihres Autos, wenn Sie f√ľr Kurzstrecken umsteigen und sparen daneben noch mehr Geld sowie klimasch√§dliches CO¬≤!

7. Warum die CO²-Angaben?
Beim STADTRADELN geht es neben der konkreten Radverkehrsf√∂rderung bzw. langfristiger Infrastrukturverbesserung um den Klimaschutz. Wir m√∂chten mit m√∂glichst einfachen, verst√§ndlichen Botschaften kommunizieren bzw. ins Bewusstsein rufen: Jede Fahrt mit dem Rad ist praktizierter Umwelt- und Klimaschutz ‚Äď nahezu zwangsl√§ufig, das ist ja das Gute daran!

Wir sprechen bewusst stets von CO¬≤-Vermeidung und nicht von Einsparung, da wir wissen, dass nat√ľrlich nicht jede Fahrt mit dem Rad tats√§chlich eine Autofahrt einspart/ersetzt. Streng genommen k√∂nnen z. B. Personen, die √ľberhaupt kein Auto haben, nie etwas einsparen ‚Äď dass ihr Verhalten jedoch positive Auswirkungen auf den Klimaschutz hat, sollte unbestritten sein, was wir entsprechend mitber√ľcksichtigen und w√ľrdigen wollen.

Die Kampagne erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch. Durch die Anzeige der CO¬≤-Vermeidung (basierend auf 142 g CO¬≤ pro Personen-km, Angaben lt. Umweltbundesamt) wollen wir schlichtweg veranschaulichen, welch positive Effekte unser aller Mobilit√§tsverhalten durch das Radfahren hat ‚Äď und wie viel gar mehr, wenn ‚Äěmassenhaft‚Äú und regelm√§√üig aufs Rad umgestiegen wird. Selbstverst√§ndlich auch √ľber das STADTRADELN hinaus!

8. Zählen Fahrten mit einem Pedelec/E-Bike?
Ja, Pedelecs (mittlere Leistung des Motors 250 W, Unterst√ľtzung riegelt bei 25 km/h ab) sind f√ľrs STADTRADELN erlaubt, da sie nicht zuletzt als Fahrr√§der im Sinne der StVO gelten. Au√üerdem zeigen Studien, dass Pedelecs auch unter Ber√ľcksichtigung der Akkuproduktion ausgesprochen klimafreundliche Fahrzeuge sind: Mit weniger als 6 g CO¬≤/km sto√üen sie etwa 20-mal weniger CO¬≤ aus als ein sparsames Auto mit Verbrennungsmotor.

Unterst√ľtzung verdienen Pedelecs aber auch, weil sie den Aktionsradius des Fahrrads deutlich vergr√∂√üern und viele neue Radelnde erschlie√üen k√∂nnen. Hier liegt ein gro√ües Potenzial, Fahrten mit dem Auto zu reduzieren.

Kontakt/Koordination vor Ort

Stadt Baiersdorf
Kathrin Rhenisch
kathrin.rhenisch(@)baiersdorf.de
Tel. 0 91 33 / 77 90-17

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